Deutsch-Englisch_Links
Deutsch   |   English
Menu
Slideshow
1_slideshow.jpg 2_slideshow.jpg 3_slideshow.jpg 4_slideshow.jpg 5_slideshow.jpg 7_slideshow.jpg 11_slideshow.jpg 8_slideshow.jpg DSC_5508 (2).jpg DSC_5578.JPG frau-185pxB.jpg orchidee.jpg DSC_5615.JPG welle-185pxB.jpg Aklin_185pxB.jpg neu-1.jpg neu-2.jpg neu-3.jpg neu-4.jpg neu-5.jpg neu-7.jpg neu-6.jpg
Privatarztpraxis
Menu
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
dgbt
Facebook
 
Twitter

10 Fragen und Antworten zu Botulinumtoxin Typ A

1. Was ist Botulinumtoxin Typ A (BTX-A)?

Professionelle Faltentherapie mit Botox, ‚(Vistabel) um mimische Falten wie Stirnfalten, Zornesfalten, Krähenfüsse, Augenfalten zu glätten.

Der Name Botulinumtoxin (BTX) entstand, als der Landarzt Justinus Kerner 1820 erstmals von „Wurst-Gift“ sprach, lateinisch botulus = Wurst, toxin = Gift. Er entdeckte damals den Zusammenhang zwischen bestimmten Todesfällen durch Lähmung der Muskulatur und dem Verzehr von verdorbenen Nahrungsmitteln. BTX wird in seiner natürlichen Form von dem Bakterium Clostridium botulinum gebildet. Mittlerweile sind sieben Typen von BTX bekannt: Typ A, B, C, D, E, F und G. In der ästhetischen Medizin kommt lediglich Typ A zum Einsatz. Heute wird Botulinumtoxin biotechnologisch gewonnen und ist hinsichtlich der Toxizität mit dem natürlich vorkommenden bakteriellen Toxin nicht vergleichbar. Um einen normal großen Menschen in Lebensgefahr zu bringen, müsste man die Wirkstoffmenge von mindestens 3.000 kompletten Packungen Botulinumtoxin direkt in die Blutgefäße injizieren.

2. Kann man durch eine Injektion mit Botulinumtoxin vergiftet werden?

Nein. Eine Vergiftung mit Botulinumtoxin ("Botulismus") entsteht, wenn z.B.durch bestimmte verdorbene Lebensmittel massenweise Clostridien in den Körper aufgenommen werden. Sie vermehren sich im Darm und produzieren das Toxin, das direkt in den Blutstrom gelangt und so zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Das in Arzneimitteln verwendete Botulinumtoxin Typ A wird dagegen in sehr geringen Mengen direkt in den Muskel injiziert. Diese extrem geringe, genau bestimmte Menge des Wirkstoffes im Medikament ist zudem hoch aufgereinigt – kein einziges Bakterium, das weiteres Toxin produzieren könnte, ist darin enthalten.

3. Wie wirkt Botulinumtoxin Typ A bei der Faltenkorrektur?

Botulinumtoxin Typ A wirkt auf die Kontaktstelle von Nerven und Muskeln (Neuromuskuläre Synapse). Dort vermindert oder unterbindet es die Ausschüttung des Botenstoffs Acetylcholin, der unter anderem für die Übertragung des Nervenimpulses zur Anspannung der Muskulatur zuständig ist, der Muskel wird entspannt. Als Folge dieser Muskelentspannung werden die Falten geglättet. Botulinumtoxin Typ A wird nach der Injektion im Körper rasch abgebaut, seine Wirkung hält, je nach injizierter Menge und Patient, allerdings einige Monate an. Wenn sich die Falten wieder zeigen, kann es erneut injiziert werden.

4. Welche Nebenwirkungen können bei einer kosmetischen Behandlung mit Botulinumtoxin Typ A auftreten?

Nebenwirkungen sind selten. Wichtig ist, dass man sich von einem gut ausgebildeten und erfahrenen Arzt behandeln lässt. Wie bei jeder Injektion kann es zu kleinen Blutergüssen oder Schwellungen kommen. Manchmal können auch Unwohlsein, Müdigkeit oder Kopfschmerzen auftreten. Extrem selten sind vorübergehendes Herabhängen der Augenbraue oder des Oberlids. Bei einem erfahrenen Arzt sind solche Nebenwirkungen allerdings eher unwahrscheinlich. Sollte es dennoch einmal zu unerwünschten Wirkungen kommen, verschwinden sie auch wieder vollständig, da BTX-A vom Körper abgebaut wird und so keinen dauerhaften Effekt hat.2 Weitere Informationen gibt Ihnen gerne Ihr behandelnder Arzt.

5. Ist Botulinumtoxin Typ A in Deutschland zur Faltenbehandlung zugelassen?

Ja. In Deutschland sind die drei BTX-A-Präparate Vistabel® (seit 2006), Azzalure® (seit 2009) und Bocouture® (seit 2009) zugelassen.

6. Sind Botulinumtoxin-Behandlungen in der Ästhetik nicht nur ein vorübergehender Mode-Trend?

Eher ist damit zu rechnen, dass die Zahl der Behandlungen auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen wird. Denn der Wunsch, jugendlich frisch und erholt auszusehen, ist in der Gesellschaft tief verankert. Mittlerweile achten auch Männer viel stärker auf ihr Äußeres und sind häufiger bereit, ihre Attraktivität durch eine Faltenbehandlung weiter zu erhöhen.

7. Wer unterzieht sich einer Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin und warum?

Die meisten Patienten haben eine äußerst positive Grundhaltung zu ihrem eigenen Äußeren, sind selbstbewusste und starke Persönlichkeiten. Falten sind allerdings „nicht ihr Stil“. Sie stören, denn sie verfälschen das Bild nach außen: Man sieht nicht so aus, wie man sich fühlt. Das heißt aber nicht, dass die Patienten jünger aussehen wollen. Vielmehr wollen sie so gut, wie in ihrem Alter möglich, aussehen.

8. Was soll bei der Wahl des Therapeuten beachtet werden?

Entscheidend sind die gute Ausbildung und die Erfahrung des Arztes. Er sollte sich Zeit nehmen und umfassend aufklären. Speziell ausgebildete und zertifizierte Ärzte finden sich z.B. auf der Homepage der DGBT (Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie e.V.). Vorteilhaft ist, wenn der Arzt sich mit ästhetischen Gesichtsbehandlungen im Allgemeinen beschäftigt und auch mit anderen Verfahren zur Faltenbehandlung gut vertraut ist. Und schließlich ist besonders wichtig, persönlich ein gutes Gefühl und Vertrauen zu dem Behandler zu haben, sich "gut aufgehoben" zu fühlen.

9. Wie schnell und wie lange wirkt Botulinumtoxin Typ A?

Nach drei bis zwölf Tagen zeigt die behandelte Gesichtspartie in aller Regel eine verminderte Faltenstruktur. Diese Wirkung hält drei bis sechs Monate an. Durch die geringere Aktivität einzelner Gesichtsmuskeln gewöhnt man sich zudem besonders faltenverursachende Mimik ab und vermindert so gleichzeitig die Entstehung neuer Falten.

10. Wo wird BTX-A noch eingesetzt?

Zum ersten Mal wurde Botulinumtoxin Typ A in der Behandlung des Strabismus (Schielen) verwendet – der Ausgangspunkt für eine Vielzahl weiterer Einsatzgebiete. Zunächst im Bereich der Dystonien (neurologische Bewegungsstörungen, deren Ursache im Gehirn liegt), dann in vielen anderen Bereichen der Neurologie, z.B. bei Kindern, die durch Infantile Zerebralparese (frühkindliche Hirnlähmung) an Spastiken leiden oder auch bei der Rehabilitation nach einem Schlaganfall. Erforscht werden u.a. auch die Möglichkeiten des Einsatzes bei überaktiver Blase und Migräne.

Quelle: DGBT Factsheets

 

Impressum-webdesign
Impressum    |   Sitemap    |   © text & webdesign    |    © medical-smoothcare AG - Dr. med. Michael Lieke & Partner - Hauptstrasse 39 - CH-8280 Kreuzlingen - Tel.: +41 71 / 672 26 46  
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail